Ernährungs- und Nahrungsmittelthemen in den Medien

South Beach, Low Carb, Weg vom Speck...
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Pfeffii
Smo-King
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06.12.2017, 15:23

Ist in jeder Branche so.Mit den immer grösser werdenden Imperien lässt sich fast nix mehr nach verfolgen .Ist für uns Normalos schwer wenn man sich für bestimmte Sachen nicht interessiert.
Fast jede Firma probiert es zumindest aus.Irgendwelchen Plunder zu importieren und danach unter eigenem Label weiter zu verticken.Etliche sind dabei schon auf die Nase gefallen und haben viel Lehrgeld bezahlt.
Bei mir um die Ecke kommen auch Holländische 40 zig Tonner in der Nacht.Niemand sieht ob die bringen oder holen.Ist ne Putenfarm.
Bin grad auf Reha auch da merk ich grad am eigenen Leib was man für Seine Beiträge noch bekommt.
Aber ob Wir hier viel oder wenig jammern,besser wirds nicht mehr.
Wir haben nur noch die Wahl wo Wir Unser Geld hintragen.
Ich versuch zumindest Regional zu bleiben wo ich die Erzeuger kenn.Bis auf wenige ausnahmen wie beim Fisch.
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Pepsi
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06.12.2017, 15:46

Ich fand Mälzers Vergleich mit den Eiern gut.
Da klappt es wunderbar.

Dran bleiben! ;)
:winke:
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Smo-King
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06.12.2017, 19:02

Zu Eiern fällt mir noch ein.
Im vorigen Jahrtausend haben meine Schwiegereltern als Nebenerwerb auch regelmässig Eier abgegeben.Weil Wir nicht so massig viel Hühner hatten mussten wir manchmal 3 Wochen warten bis die vereinbarte Zahl Eier erreicht war.Wenn die Annahmestelle nur einmal die Woche offen war gingen noch ein paar Tage ins Land.Dann wurden die abgegeben und dort kam erst der Stempel drauf bevor die in den Handel kammen.Den Städtern wurden die dann als frische Landeier verscheppert. :mrgreen: :mrgreen:
Aber die Zeiten sollten vorbei sein.
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mortomanos
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07.12.2017, 07:16

Nudeln kann man prima regional herstellen. Lokale Mühlen sollten zu finden sein, mit Glück kann man auch Semola abräumen, ist aber kein Muss. Eier sind gut gekennzeichnet, und das Wasser kommt aus der Wasserleitung - das sollte zumindest in Mitteleuropa relativ regional sein.

Ich sagte bereits dass ich lieber auf Convenience Produkte verzichte und mehr Zeit in die Nahrungszubereitung stecken will (weil es mir Spaß macht). Allerdings kämpfe ich da völlig allein auf weiter Flur. Für den Normalverbraucher muss das Futter möglichst schnell mit möglichst wenig Schritten zubereitbar sein, damit sich der Rest der Freizeit noch für Fitness-Studio, Kneipenrekordsaufen und die Pflege der sozialen Internetkontakte verwenden lässt.

Damit das dann auch noch mit dem Angeber-44m2-Loft im Vorort-Ghetto und dem Leasing-Elektroauto sowie dem neuesten Smartphone finanzierbar ist, lässt man sich vom "regionalen" 40km entfernten Arbeitgeber seines größten Misstrauens für 38 Stunden einstellen und schuftet illegale 55 Stunden die Woche, um vom Vorgesetzten wenigstens bei der Weihnachtsfeier mit einem milden Lächeln begrüßt zu werden.

Kapitalismus ist schon ein richtig geniales Motiv! :^o
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Pepsi
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07.12.2017, 15:06

Mal was Positives:

https://www.derwesten.de/panorama/das-w ... 64863.html

Muss zelebriert werden! :5:
:winke:
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flyingman
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07.12.2017, 21:06

Moin,

Mälzer‘s "alles-muss-regional" habe ich letztens auch gesehen. Musste ein bisschen schmunzeln.
Ich bin 1988 über den real existierenden Weihnachtsmarkt in Dresden gelaufen. Da war auch alles regional: Zwiebeln, Kohl, Kartoffeln, ein paar unansehnliche Möhren, noch mehr Zwiebeln. Auf dem Weihnachtsmarkt! ](*,) ](*,) Kurz darauf ist diese Gesellschaftsordnung zusammengebrochen...

Ansonsten gebe ich Euch recht: Wenn es geht, möglichst unverarbeitete Produkte kaufen und selbst zubereiten! Wirklich saisonale Sachen (Erdbeeren, Spargel) schmecken frisch vom Feldverkauf ganz einfach großartig. :rules:
Jedoch: Für jeden, für den ein Wochenmarkt auf Madeira \:D/ nicht in fussläufiger Entferung liegt, ist ein gesundes Maß an importiertem Frischgemüse schon mal eine feine Sache.
Cheers
fm
:cheers:
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Pepsi
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08.12.2017, 11:46

flyingman hat geschrieben: Jedoch: Für jeden, für den ein Wochenmarkt auf Madeira \:D/ nicht in fussläufiger Entferung liegt, ist ein gesundes Maß an importiertem Frischgemüse schon mal eine feine Sache.
Ich würde das ja auch nicht schwarz/weiss malen, aber wenn man hört, dass manche Klamotten, die vor meiner Haustür produziert werden, erst 400 km weite weg fahren, um dann 400km zurück gebracht zu werden, dann find ich das blöd. Auch wenn "Zentralisierung" angeblich die Kosten senkt, um wirtschaftlicher arbeiten zu können um konkurrenzfähig zu bleiben. Die Ersparnis landet ja meist eh nur bei einigen wenigen.

Vielleicht sollte man sich einfach mal "trauen", den Schritt auch wieder zurück zu gehen und bei manchen Lebensmitteln wider "dezentralisiert" arbeiten.
Auch schon wegen unseres Verkehrsaufkommens. In NRW ist das echt die Hölle.

Und saisonal bringt "Abwechslung" auf den Tisch. Ich mag Abwechslung! :mrgreen:
:winke:
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mortomanos
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08.12.2017, 16:17

Pepsi hat geschrieben:[...] Zentralisierung [...]
Zentralisierung und Dezentralisierung wechseln sich in regelmäßigen Zyklen (in etwa 10-20 Jahresrhythmus) ab. Kann man auch in Konzernen beobachten. Und jedesmal mit dem Argument der Kostenersparnis. Das grenzt fast an ein Perpetuum Mobile :mrgreen:
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Pepsi
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09.12.2017, 07:57

Life is a Sinuskurve!
Wusste schon mein Physik-Pauker! ;)

Das man in D Dezentralisierung propagiert, daran kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern!
Immer alles zentral mit Just-In-Time und Lagerhaltung maximal in Sattelschleppern auf der Autobahn!

Täusch ich mich??? :-k
:winke:
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09.12.2017, 08:47

Warnung an den geneigten Leser: sehr off-topic. Weder Ernährungs-, noch Nahrungsmittel. Und Medien auch nicht. Wer meinen Zynismus mag, darf weiterlesen.
Pepsi hat geschrieben:Täusch ich mich??? :-k
Jupp. Schau Dir einen großen deutschen Elektro-Konzern an. Zerschlagung in möglichst viele Entities mit einem bürokratischen Überbau drüber. Aber die Support Functions wurden vor 20 Jahren an die Entities ausgelagert, damit der Wasserkopf schlank bleibt. Dann kam es wieder zur Idee, dass HR von allen gebraucht wird, also hat man sukzessive einzelne Prozesse heim ins Reich geholt. Mit der Konsequenz, dass dann der Überbau plötzlich eine Milliarde einsparen musste, beispielsweise durch Zerschlagung der zweitobersten Hierarchieebene. Sieht nach außen toll aus, im Endeffekt sind dann in der 4ten Ebene plötzlich Schatten-Unterebenen entstanden :mrgreen: Jetzt aktuell ists so eine Mischform, was rausgespalten extra an die Börse soll, wird rausgeworfen, darf aber die zentralen Leistungen (weil ach so günstig? nein, weil man abhängig ist davon ;) ) zukaufen.
Irgendwie haben die Kollegen das mit linker Tasche rechter Tasche noch nicht ganz verstanden...
Zuletzt geändert von mortomanos am 09.12.2017, 08:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Pepsi
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09.12.2017, 10:37

Versteh ich nicht.
Was für ein Elektro-„Konzern“?
Wer produziert denn in Deutschland?
:winke:
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mortomanos
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09.12.2017, 11:17

Pepsi hat geschrieben:Was für ein Elektro-„Konzern“?
So groß ist die Auswahl mit Welt-Konzernen in der 80+ Mrd. Euro Liga nicht. :mrgreen: Produziert wird flächendeckend - in .de und mit wesentlichem globalen Footprint.
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09.12.2017, 13:12

Meine Freundin arbeitet in der Branche. Ihr fällt auch keiner ein, der dezentral in Deutschland produziert!

:keineahnung:


Ich meinte aber gemäß Thema auch eigentlich mehr den Lebensmittelbereich.
:winke:
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frank_sch
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10.12.2017, 12:50

Experiment Tier schlachten in der Öffentlichkeit.


Jeder möchte zu Weihnachten eine Gans.


ACHTUNG SCHLACHTVIDEO

https://www.facebook.com/1LIVE/videos/1 ... HUpahrXKP4
Zuletzt geändert von frank_sch am 10.12.2017, 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
Ich nehme eine Auszeit vom Forum, werde vielleicht ab und zu mal reinschauen. Wünsche allen weiterhin viel Spass.
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10.12.2017, 14:47

frank_sch hat geschrieben:Experiment Tier schlachten in der Öffentlichkeit.


Jeder möchte zu Weihnachten eine Gans.


ACHTUNG SCHLACHTVIDEO

https://www.facebook.com/1LIVE/videos/1 ... HUpahrXKP4

:twothumbs:

Da würd Ich gleich zwei Gänse kaufen.
Grüße
Flo

"Mjamjam"

:cheers:
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